Andrea Maierhofer wollte schon als Kind wissen, was hinter den Oberflächen steckt, die man am Computer sieht. Nun studiert die 24-Jährige an der FH Vorarlberg Informatik und programmiert leidenschaftlich gerne.

Trotz ihrem frühen Interesse an der digitalen Welt war der Weg von Andrea Maierhofer zum Informatikstudium nicht ohne Umwege. „Eigentlich hatte ich schon mit 14 den Wunsch, an eine HTL zu wechseln, hab dann aber trotzdem die Tourismusschule besucht“, erzählt die Hohenemserin. „Nach der Matura waren meine ersten Berufserfahrungen im Tourismus und in der Buchhaltung. Aber das Interesse an der Informatik ist immer wieder aufgetaucht.“ Vor zwei Jahren entschloss sich Andrea Maierhofer deshalb, ein Informatikstudium zu beginnen. „Dazu habe ich die Studienmöglichkeiten an einer Uni mit denen an einer Fachhochschule verglichen.“ Das Ergebnis war: „Unis sind viel weiter weg von der Praxis als FHs.“ Außerdem, erzählt Maierhofer, habe sie sich an der FH Vorarlberg einfach am wohlsten gefühlt: „Wohl deshalb, weil die Hochschule eher klein ist und man jede und jeden persönlich kennt.“

Heute studiert die 24-Jährige im vierten Semester im Bachelorstudiengang „Informatik – Software and Information Engineering“ und ist mit ihrer Studienentscheidung äußerst zufrieden: „Wir Studierenden haben einen super Kontakt untereinander und auch mit den Dozierenden ist das Verhältnis ganz entspannt. Wenn zum Beispiel etwas unklar ist oder Fragen auftauchen, kann man das immer ansprechen“, erzählt die Studentin. Außerdem werde der Stoff gut vermittelt und Theorie und Praxis seien im Gleichgewicht. „Generell wird man als Studierende an der FH Vorarlberg ganz einfach wertgeschätzt.“

In Praxisprojekten lernen

In den vergangen drei Semestern hat Andrea Maierhofer alles gelernt, was sie für das Programmieren braucht. „Wir haben sozusagen das Rüstzeug bekommen, damit wir wissen, wie man ein Programm aufbauen und umsetzen muss.“ Im vierten Semester arbeiten die Studierenden nun an einem realen Projekt. „In unserem Team ist die Aufgabe, eine Webapplikation für ein Hotel zu programmieren. Da kommt mir natürlich meine Hotelerfahrung zugute“, freut sich die 24-Jährige. „Wir lernen in diesem Projekt alle Schritte, die in der Praxis notwendig sind – z.B. auch, wie man ein Kundengespräch führt.“

Generell sieht Andrea Maierhofer für Informatikerinnen und Informatiker unendlich viele Möglichkeiten, sich beruflich zu entwickeln: „Als FH-Absolventin habe ich sehr viele Optionen. Ich denke, dass ich in die Softwareentwicklung im Medizinbereich gehen werde, weil ich wahnsinnig gerne programmiere. Aber auch Bereiche wie z.B. die IT Sicherheit oder Embedded Systems stehen mir offen.“ Mehr Infos zum Bachelor Informatik

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